• In dieser Woche war in meinem Kalender weniger Raum für den Blick durch die Kamera. So gibt es lediglich etwas vom Bahnhof, aufgenommen beim Warten auf den ICE nach Leipzig.

    Im ersten Moment hat es doch eine gewisse Komik, wenn man das Schild und die vielen Räder im Hintergrund sieht. Beim zweiten Blick dürfte aber schnell klar werden, was mit der Aufforderung gemeint ist.

  • Es war eine (weitgehend) richtig schöne Winter-Woche: kalt, teilweise Dauerfrost, viel Schnee, Tage mit viel Sonne und auch zugefrorene Seen hier bei uns.

    Nach einem sehr frühen Beginn mit der Arbeit am Mittwoch habe ich Mittags eine längere Auszeit genossen, um die Sonne und die Atmosphäre zu genießen.

    Und natürlich, um die Stimmung mit der Kamera einzufangen.

    Es war ein sehr schöner Tag.

    Die schöne Seite des Winters – 01/52 (digital)

  • So, Ende Gelände! Ich habe nun ein paar Tage drüber gegrübelt ob ich es machen soll oder nicht. Ob ich es durchhalten kann. Und genug Zeit haben werde. Und vor allem auch, ob ich genug Motive finden werden. Und …

    Aber das Grübeln hat nun ein Ende. Oder besser gesagt: hat unter der Woche ein Ende gefunden und ich habe insgeheim schon mit dem Projekt begonnen: meinem 52-Wochen-Projekt! Und zwar mit einer ganz einfachen Formel:

    52W(d2+a)=128B52 W *(d² + a) = 128 B

    Und das bedeutet es:

    • 52 Wochen – und zwar kontinuierlich
    • jeweils zwei Bilder: eins mit einer Digitalkamera aufgenommen (im quadratischen Format!) und eins mit einer analogen Kamera aufgenommen
    • das ergibt eine Serie von 128 Bildern

    Ein inspirierender Lesestoff zu diesem Thema ist übrigens Falk Frassa Blog Beitrag über sein 365-Tage-Projekt. [1] . Mir gefällt Falks Ansatz, jeden Abend ganz bewußt etwas „Ich-Zeit“ zu nehmen und für eine tägliche Auszeit. Und sicher auch eine Reflexion. Auf dem Wege kann so ein festes Ritual auch etwas wie eine Belohnung nach einem anstrengenden Tag sein – ein Abtauchen in die ganz persönliche Welt der Fotografie des Tages und die Gedanken dazu.

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  • Oh, diese kleine Überraschung hätte ich ja fast übersehen: Ich hatte im Lomography Shop ein Kombi-Paket aus „Earl & Lady Gray“ s/w Film bestellt und da hatte sich doch glatt eine Mini- Diana-F in der Verpackung versteckt:

  • Das wichtigste zuerst: ich wünsche Dir ein frohes neues Jahr und alles Gute, viel Glück und Gesundheit für 2026!

    In den Wochen vor Weihnachten hab ich nur wenig Zeit für diese Seite gefunden, so verging die Zeit seit meinem Besuch der DENOG17 Essen wieder wie im Fluge. Für mich, mit großem privaten und beruflichen Interesse an nahezu allem was mit Internet-Technik zu tun hat, ist die Konferenz geradezu ein Pflichttermin und immer eine gute Gelegenheit, alte Bekannte wieder zu treffen. Daneben ist die Reise auch immer ein guter Anlass, um mal wieder mit der Kamera los zu ziehen und zu schauen, was es in der Nachbarschaft so interessantes gibt. Und in Essen gibt es ja eigentlich kaum etwas, das einen mehr anziehen kann als die Zeche Zollverein.

    Der Gedanke für den Besuch der Zeche kam mir bereits im Sommer. Angeregt durch den Podcast von Falk Frassa und Michael Dahmen in den Folgen FTG260 „60 Minuten auf Zollverein // ANFAHRT: Ruhrgebiet-Vibes und unser Aufnahmemodus beim letzten Mal“ und FTG261 „60 Minuten auf Zollverein // FAZIT: 85mm-Liebe und Höhenretter bei Regenwetter“ und in dem Wissen, das im November die DENOG17 in Essen stattfindet war die Entscheidung für den Besuch schnell gemacht. Da ich sowieso bereits am Samstag anreisen mußte, beschloss ich, gleich früh anzureisen, damit ich den Nachmittag auf der Zeche verbringen konnte.

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  • Es war im August, als ich Sonntag morgens über meinen RSS-Feed-Reader einen Hinweis auf den folgenden Artikel bekam, der augenblicklich meine Neugier weckte: Neuerscheinung: »Altona 93 Analog« – ein analoges Fotobuch aus einem Stadion vor unserer Zeit . Ein Buch über eine der ältesten Spielstätten im Fußball hierzulande? Bilder mit ganz besonderen Cine-Filmen aufgenommen? Das klang mehr als spannend und da ich dem Blog von Florian schon lange folge, seine Beiträge sehr mag und seine Fotos unheimlich gerne betrachte, war es mir sofort klar, das dieses Buch noch vor dem Aufstehen bestellt werden musste.

    Wer kennt nicht auch einen dieser Orte mit einem ganz besonderen Charme? Orte, an denen wir viel Zeit verbringen oder verbracht haben. Orte, die mit Erlebnissen und Emotionen verbunden sind. Orte an denen Menschen zusammen kommen. Orte, an die man sich gern erinnert.

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  • Nun, um ganz ehrlich zu sein: die ersten Bilder hab ich schon zwei Wochen bei mir – nur kam zwischen dem Empfang der Bilder und diesem Artikel noch ein Kurzurlaub in Rom dazwischen sowie davor und danach noch ein paar andere Termine und Ereignisse, die mir einfach nicht eher die notwendige Zeit ließen.

    Ich will aber nun hier niemanden lange auf die Folter spannen und einfach mal paar Bilder zeigen:

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  • Nach dem ersten Reinigungstag wurden zwei Bestellungen aufgegeben: natürlich waren Filme essentiell und die habe ich gleich bei Khrome in Hamburg bestellt: ich war neugierig und hab mich für zwei Metropolis Farbfilme von Lomochrome sowie für Schwarz-Weiß jeweils zwei Stück Ilford XP2 400 und Fujifilm Across bestellt. Das war sicher mehr als genug für den anstehenden Urlaub.

    Als weiteres hab ich neue Lichtdichtungen benötigt. Für diese bin ich bei ausgeknipst in Würzburg fündig geworden. Dort kann man kleine Dichtungssets bestellen, die für viele gängige Kameras passen.

    Die Dichtungen kamen rechtzeitig vor dem Urlaub an. Bei den Filmen gab es ein kleines Missverständnis – das hatte ich jedoch selbst bei der Bestellung verursacht und Khrome traf dafür keine Schuld. Ich begann allerdings bereits, mir Sorgen zu machen, ob die Lieferung noch rechtzeitig vor der Reise bei mir ankommt, denn in Erlangen gab es im August Probleme mit Paketzustellungen …

    Aber der Support von Khrome ist einfach klasse! Ich hatte Kontakt aufgenommen und da wir auf dem Weg nach Nordjütland an Dänemarks Nordseeküste bei meinem Freund Steffen in Hamburg einen Zwischenstopp einlegen wollten, konnte ich die Bestellung problemlos dorthin umleiten. Das klappte prima und die Sendung war kam bereits am übernächsten Tag dort an – 2 Tage vor unserer geplanten Ankunft in der Alsterstadt. Dazu von mir nochmal ein ganz dickes Dankeschön an Khrome!

    Nach der Ankunft in Dänemarks Norden begann der Urlaub erstmal ganz entspannt nach dem Motto „Erstmal ankommen und die Atmosphäre genießen“. Am zweiten Tag streifte mein Blick dann doch über das Khrome-Päckchen mit den Filmen: natürlich wollte ich den Metropolis Farbfilm rasch ausprobieren – der Film lag da bereit und wollte definitiv eingelegt werden!

    Die Lichtdichtungen (z.B. unterhalb vom Sucher) waren sehr porös.

    Jedoch bevor ich mit guten Gewissen einen der neuen Filme einlegen konnte gab es noch etwas zu erledigen: die Lichtdichtungen!

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  • Es geschah im August diesen Jahres.

    Viele Jahre hat meine Canon AV-1 nur im Regal gelegen und mich mehr oder weniger traurig angeschaut, weil sie schon sooo lange nicht mehr benutzt wurde. Sie war angestaubt, der Verschluss ging nicht mehr und ganz ehrlich: sie war etwas heruntergekommen. Dennoch konnte ich mich nie von ihr trennen, denn für mich war da immer noch ein Band zwischen uns.

    Es war die Kamera meiner Jugend. Wenn ich mich recht erinnere, dann war es der 14. Geburtstag. Ich bin an einem ersten Weihnachtstag geboren worden – was nicht nur Vorteile hat – aber in puncto Geschenke hatte ich dann manchmal doch die Gelegenheit, mir etwas ganz Besonderes – gewissermaßen als Kombi-Geschenk – wünschen zu können.

    Und diese Kamera war für mich etwas ganz Besonderes!

    Ich weiß noch gut, wie ich mir damals in der Adventszeit an den Schaufenstern der beiden Fotogeschäfte unserer Stadt die Nase platt gedrückt hab, um sie vor dem Weihnachtsfest zu sehen. In der Technikabteilung des örtlichen Kaufhauses gab es sie auch – aber welcher Verkäufer (Verkäuferinnen waren damals in diesen Abteilungen die ganz große Ausnahme) gab zu der Zeit denn einem „Kind“ (wir hielten und damals schon für „groß“ – das war aber wohl eher eine Sache der Perspektive) solch ein Stück Technik in die Hand …

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  • Nun ist es endlich soweit: zugegeben, es hat schon etwas Zeit gedauert, soweit zu kommen und dieses System nach meinen Vorstellungen einzurichten. Das ich zwischenzeitlich auch etwas Urlaub hatte war dabei durchaus hilfreich (im Gegensatz zur Covid Infektion, die ich mir letztens eingefangen hatte …. aber das ist ein anderes Thema.). Auf jeden Fall nun freue ich mich drauf, das es endlich losgehen kann!

    Was wird als nächstes hier kommen?

    Sicherlich wird hier viel um die Fotografie zu lesen sein und das Foto lässt sicher schon erahnen: mein persönliches Wiederentdecken der analogen Welt wird auch ein Thema sein. Anlass war die Restauration meiner alten Canon AV-1 aus Teenager-Zeiten. Es war damals meine erste „richtige“ Kamera und ich freu mich wie Bolle, das ich gerade die ersten Filme mit meiner früheren Begleitung belichten konnte. Diese Filme sind gerade zum Labor unterwegs und ich bin sowas von gespannt auf die Ergebnisse

    Analog ist schön und macht Spaß – aber analog ist nicht alles. Und natürlich bin ich auch mit digitalen Kameras unterwegs und auch da gibt es auch immer was zu erzählen. Egal, ob es nun um Technik oder Bilder geht oder Gedanken und Ideen, die einem im Kopf geistern.

    Ich bin selbst gespannt, wie dieser Blog in einem Jahr aussehen wird und freue mich über jede Besucherin und Besucher, die oder der mich hier auf der Reise begleitet.

    Ganz herzlichen Dank für Deine Aufmerksamkeit!