• Einen Tag später als üblich kommt dieser besondere Moment der vergangenen Woche: Am Sonntag Abend hatte es begonnen, zu schneien und der Schneefall dauerte bis auf wenige Unterbrechungen vierundzwanzig Stunden an. Ich weiß nicht, ob ich in so kurzer Zeit schon mal soviel Schnee in Erlangen gesehen hab, aber es müssen sicher 45 cm gewesen sein!

    Bei dem Wetter musste ich einfach die Gelegenheit für eine Runde draußen im Schnee nutzen und so entstand dieses Bild Montags am späten Vormittag mit einer tollen Atmosphäre, die geprägt war von der gedämpften Stille des Schneefalls.

    Schnee, Schnee und noch mehr Schnee … – 04/52 (digital) — entstanden mit dem Filmrezept Kodak Gold v3 von Ritchie Roesch

  • Es war am Mittwoch auf dem Rückweg von meinem Besuch im Kunsthaus in Nürnberg. Dort habe ich mir die Ausstellung über das Werk der US-amerikanischen Fotografin Ruth Orkin angeschaut. Sie lebte von 1921 bis 1985 und ihre Fotografien sind ein Blick auf das Leben des letzten Jahrhunderts. Ihr Werk ist sehr beeindruckend, spannend und berührend und ich werde sicher noch mehr über sie hier schreiben, wenn ich mich mit dem bestellten Bildband intensiv beschäftigt habe. Auf jeden Fall bin ich sehr froh darüber, das ich noch Gelegenheit für den Besuch bekam, bevor die Ausstellung am heutigen Sonntag ihre Tore schließt.

    Auf dem Rückweg nach Erlangen musste ich beim Umsteigen von der S-Bahn in den Bus etwa eine Viertelstunde warten. „Vielleicht eine gute Gelegenheit für ein paar Langzeitbelichtungen?“ dachte ich mir und so entstand unter anderem dieses Bild.

    Traffic Lights – 03/52 (digital)
  • In dieser Woche war in meinem Kalender weniger Raum für den Blick durch die Kamera. So gibt es lediglich etwas vom Bahnhof, aufgenommen beim Warten auf den ICE nach Leipzig.

    Im ersten Moment hat es doch eine gewisse Komik, wenn man das Schild und die vielen Räder im Hintergrund sieht. Beim zweiten Blick dürfte aber schnell klar werden, was mit der Aufforderung gemeint ist.

  • Es war eine (weitgehend) richtig schöne Winter-Woche: kalt, teilweise Dauerfrost, viel Schnee, Tage mit viel Sonne und auch zugefrorene Seen hier bei uns.

    Nach einem sehr frühen Beginn mit der Arbeit am Mittwoch habe ich Mittags eine längere Auszeit genossen, um die Sonne und die Atmosphäre zu genießen.

    Und natürlich, um die Stimmung mit der Kamera einzufangen.

    Es war ein sehr schöner Tag.

    Die schöne Seite des Winters – 01/52 (digital)
  • So, Ende Gelände! Ich habe nun ein paar Tage drüber gegrübelt ob ich es machen soll oder nicht. Ob ich es durchhalten kann. Und genug Zeit haben werde. Und vor allem auch, ob ich genug Motive finden werden. Und …

    Aber das Grübeln hat nun ein Ende. Oder besser gesagt: hat unter der Woche ein Ende gefunden und ich habe insgeheim schon mit dem Projekt begonnen: meinem 52-Wochen-Projekt! Und zwar mit einer ganz einfachen Formel:

    52W(d2+a)=128B52 W *(d² + a) = 128 B

    Und das bedeutet es:

    • 52 Wochen – und zwar kontinuierlich
    • jeweils zwei Bilder: eins mit einer Digitalkamera aufgenommen (im quadratischen Format!) und eins mit einer analogen Kamera aufgenommen
    • das ergibt eine Serie von 128 Bildern

    Ein inspirierender Lesestoff zu diesem Thema ist übrigens Falk Frassa Blog Beitrag über sein 365-Tage-Projekt. [1] . Mir gefällt Falks Ansatz, jeden Abend ganz bewußt etwas „Ich-Zeit“ zu nehmen und für eine tägliche Auszeit. Und sicher auch eine Reflexion. Auf dem Wege kann so ein festes Ritual auch etwas wie eine Belohnung nach einem anstrengenden Tag sein – ein Abtauchen in die ganz persönliche Welt der Fotografie des Tages und die Gedanken dazu.

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  • Oh, diese kleine Überraschung hätte ich ja fast übersehen: Ich hatte im Lomography Shop ein Kombi-Paket aus „Earl & Lady Gray“ s/w Film bestellt und da hatte sich doch glatt eine Mini- Diana-F in der Verpackung versteckt:

  • Das wichtigste zuerst: ich wünsche Dir ein frohes neues Jahr und alles Gute, viel Glück und Gesundheit für 2026!

    In den Wochen vor Weihnachten hab ich nur wenig Zeit für diese Seite gefunden, so verging die Zeit seit meinem Besuch der DENOG17 Essen wieder wie im Fluge. Für mich, mit großem privaten und beruflichen Interesse an nahezu allem was mit Internet-Technik zu tun hat, ist die Konferenz geradezu ein Pflichttermin und immer eine gute Gelegenheit, alte Bekannte wieder zu treffen. Daneben ist die Reise auch immer ein guter Anlass, um mal wieder mit der Kamera los zu ziehen und zu schauen, was es in der Nachbarschaft so interessantes gibt. Und in Essen gibt es ja eigentlich kaum etwas, das einen mehr anziehen kann als die Zeche Zollverein.

    Der Gedanke für den Besuch der Zeche kam mir bereits im Sommer. Angeregt durch den Podcast von Falk Frassa und Michael Dahmen in den Folgen FTG260 „60 Minuten auf Zollverein // ANFAHRT: Ruhrgebiet-Vibes und unser Aufnahmemodus beim letzten Mal“ und FTG261 „60 Minuten auf Zollverein // FAZIT: 85mm-Liebe und Höhenretter bei Regenwetter“ und in dem Wissen, das im November die DENOG17 in Essen stattfindet war die Entscheidung für den Besuch schnell gemacht. Da ich sowieso bereits am Samstag anreisen mußte, beschloss ich, gleich früh anzureisen, damit ich den Nachmittag auf der Zeche verbringen konnte.

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  • Es war im August, als ich Sonntag morgens über meinen RSS-Feed-Reader einen Hinweis auf den folgenden Artikel bekam, der augenblicklich meine Neugier weckte: Neuerscheinung: »Altona 93 Analog« – ein analoges Fotobuch aus einem Stadion vor unserer Zeit . Ein Buch über eine der ältesten Spielstätten im Fußball hierzulande? Bilder mit ganz besonderen Cine-Filmen aufgenommen? Das klang mehr als spannend und da ich dem Blog von Florian schon lange folge, seine Beiträge sehr mag und seine Fotos unheimlich gerne betrachte, war es mir sofort klar, das dieses Buch noch vor dem Aufstehen bestellt werden musste.

    Wer kennt nicht auch einen dieser Orte mit einem ganz besonderen Charme? Orte, an denen wir viel Zeit verbringen oder verbracht haben. Orte, die mit Erlebnissen und Emotionen verbunden sind. Orte an denen Menschen zusammen kommen. Orte, an die man sich gern erinnert.

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  • Nun, um ganz ehrlich zu sein: die ersten Bilder hab ich schon zwei Wochen bei mir – nur kam zwischen dem Empfang der Bilder und diesem Artikel noch ein Kurzurlaub in Rom dazwischen sowie davor und danach noch ein paar andere Termine und Ereignisse, die mir einfach nicht eher die notwendige Zeit ließen.

    Ich will aber nun hier niemanden lange auf die Folter spannen und einfach mal paar Bilder zeigen:

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  • Nach dem ersten Reinigungstag wurden zwei Bestellungen aufgegeben: natürlich waren Filme essentiell und die habe ich gleich bei Khrome in Hamburg bestellt: ich war neugierig und hab mich für zwei Metropolis Farbfilme von Lomochrome sowie für Schwarz-Weiß jeweils zwei Stück Ilford XP2 400 und Fujifilm Across bestellt. Das war sicher mehr als genug für den anstehenden Urlaub.

    Als weiteres hab ich neue Lichtdichtungen benötigt. Für diese bin ich bei ausgeknipst in Würzburg fündig geworden. Dort kann man kleine Dichtungssets bestellen, die für viele gängige Kameras passen.

    Die Dichtungen kamen rechtzeitig vor dem Urlaub an. Bei den Filmen gab es ein kleines Missverständnis – das hatte ich jedoch selbst bei der Bestellung verursacht und Khrome traf dafür keine Schuld. Ich begann allerdings bereits, mir Sorgen zu machen, ob die Lieferung noch rechtzeitig vor der Reise bei mir ankommt, denn in Erlangen gab es im August Probleme mit Paketzustellungen …

    Aber der Support von Khrome ist einfach klasse! Ich hatte Kontakt aufgenommen und da wir auf dem Weg nach Nordjütland an Dänemarks Nordseeküste bei meinem Freund Steffen in Hamburg einen Zwischenstopp einlegen wollten, konnte ich die Bestellung problemlos dorthin umleiten. Das klappte prima und die Sendung war kam bereits am übernächsten Tag dort an – 2 Tage vor unserer geplanten Ankunft in der Alsterstadt. Dazu von mir nochmal ein ganz dickes Dankeschön an Khrome!

    Nach der Ankunft in Dänemarks Norden begann der Urlaub erstmal ganz entspannt nach dem Motto „Erstmal ankommen und die Atmosphäre genießen“. Am zweiten Tag streifte mein Blick dann doch über das Khrome-Päckchen mit den Filmen: natürlich wollte ich den Metropolis Farbfilm rasch ausprobieren – der Film lag da bereit und wollte definitiv eingelegt werden!

    Die Lichtdichtungen (z.B. unterhalb vom Sucher) waren sehr porös.

    Jedoch bevor ich mit guten Gewissen einen der neuen Filme einlegen konnte gab es noch etwas zu erledigen: die Lichtdichtungen!

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