Oh jeh, es ist jetzt schon April geworden und wird wirklich Zeit, den zweiten Teil meines analogen ersten Halbjahrs fertig uu schreiben (fragt mich bitte nicht, wann ich hiermit schon begonnen habe …). Dieses mal geht es um die Schwarz-Weiß-Filme, die mich in den ersten Monaten meiner „analogen Wiedergeburt“ im letzten Jahr begleitet haben. Im Titelbild sind davon auch 3 Filmrollen zu sehen. Ich hatte also jeweils zwei Rollen von
Fujifilm Across II 100
Ilford XP2 400
also die Filmrollen auf der linken Hälfte des Titelbilds. Übrigens nicht darüber wundern, das dort zweimal der Ilford XP2 400 abgebildet ist – das hat wirklich keine tiefere Bedeutung außer der, das diese sechs Filmrollen alle gemeinsam den Weg ins Labor angetreten haben. Nebenbei gesagt: genau wie im ersten Teil sind die Bilder nicht von mir digital bearbeitet sondern genau so, wie sie entwickelt und gescannt wurden.
Und noch eine Warnung vorab: auch wenn der Frühling gerade in Fahrt kommt – hier sind typische Bilder aus Herbst und Winter, das heiß am Ende ist auch was mit Nebel und Schnee dabei, wenn auch nur wenig. Aber wer das nach dem langen Winter nicht mehr sehen kann, ist hiermit gewarnt und sollte geeignete Vorkehrungen treffen 😉
Fujifilm Across II 100 (in Canon AV-1)
Fangen wir mit dem Across II an. Warum überhaupt der Across? Nun, an meinen Fuji Kameras gibt es eine Across Filmsimulation, die ich immer wieder gerne verwende und ich war einfach neugierig, wie sich das Zelluloid-Original dazu im Vergleich verhält. Ehrlicherweise muss ich noch sagen, das diese Rolle nicht die erste war, sondern die zweite. Die erste hatte ich bereits im September in Dänemark belichtet – und wartete großer Vorfreude auf das Ergebnis. Allerdings wartete ich vergebens, denn beim Einlegen des Films war mir offensichtlich ein Fehler unterlaufen und der komplette Film war unbelichtet. Sehr sehr schade … aber an manche aufgenommene Momente kann ich mich immerhin noch erinnern.
Dann beginne ich eben mit der zweiten Rolle. Die hab ich im November in meine Canon eingelegt, als ich am Rande der DENOG17 die Zeche Zollverein in Essen besuchte. Im ersten Teil der Serie war auch ein Bild mit dem Lomo Metropolis vom Eingang der Zeche mit dem prägnanten Turm. Aber kaum hatte ich den Eingang durchschritten war natürlich der Farbfilm komplett belichtet und ich war zu einem Wechsel gezwungen. Daher hab ich hier kein Bild von dem Förderturm auf dem Across – aber dafür diese bekannte Rolltreppe, die ins Ruhrmuseum hochfährt, wenn ich mich recht erinnere.
Diese Treppe wirkt natürlich noch ganz anders in Farbe – besonders in der Dämmerung. Da ist der Blitz rechts uns links der Treppe ein kräftiges Orange. Und die beiden Rolltreppen rechts und links der Treppe vermitteln das Gefühl, mitten in einem Lavafluß zu stehen – oder in einem Stahlwerk, was natürlich an diesem Ort auch sehr naheliegend ist (wer mag kann ja mal einen Blick riskieren auf das Foto – das hab ich dort mit meiner Fuji gemacht, aber digitale Fotografie ist ja jetzt nicht das Thema von diesem Artikel).























