Nach einer spontanen Runde Minigolf haben wir uns gestern Abend mit guten Freunden in der Innenstadt für ein Essen in einer alten Erlanger Kneipe getroffen. Das Wetter war wunderbar, um draußen zu sitzen und wir hatten einen sehr schönen gemeinsamen Abend. So gab es auch (fast ein bisschen traditionell) zum Abschluss einen Teller „Apfelküchle“ als Dessert. Dieses Dessert ist vielleicht nicht das gesündeste (Welches ist das schon?) aber schliesslich essen wir das ja auch nicht jeden Tag und wissen diesen himmlisch leckeren Schmaus mit Zimt und Vanilleeis einfach sehr zu schätzen.
Wie man sieht, musste ich mich mit dem Foto beeilen, wenn ich noch etwas von der Leckerei bekommen wollte 😉
Ich hatte ja bereits etwas über den Lomochrome Color ’92 geschrieben, der einer meiner ersten Filme nach meiner analogen Wiederbelebung war. Mein damaliges Fazit über dem Film war, das er zwar interessant ist, aber aufgrund des deutlichen Grünstiches doch nicht gerade eine Film für jeden Tag ist. Also eher etwas sehr spezielles.
Im Herbst des vergangenen Jahres hatte Lomochrome mit den „Classicolor 200“ einen neuen Film angekündigt. Da mich die Lomo-Filme irgendwie immer neugierig machen (weil sie eben doch eine eigene Charakteristik haben), hatte ich mir gleich ein 3er Pack vorbestellt, welches dann auch im Frühjahr bei mir ankam.
Die erste Rolle landete dann im April in meiner Canon. Die Umstellung auf Sommerzeit war bereits geschehen und am Abend gab es immer länger Tageslicht, das ich dann auch nach der Arbeit genießen konnte.
Im nahe gelegenen Wald versuchte ich, die Lichtstimmung mit der tiefstehenden Sonne einzufangen – so wie es aussieht hab ich doch etwas zu kräftig an der Kamera korrigiert – etwas weniger hell hätte dem Bild gut getan:
Bei diesem Bild ist die Belichtung recht gut getroffen und die Farben wirken für mich sehr natürlich – zumindest in meiner Erinnerung:
Sabine hat die Keramikmalerei für sich entdeckt und kommt nun nach den Kursen mit wunderschönen Dingen nach Hause. Hier ist das Geschenk der Woche für mich: eine handbemalte Müslischale! Und daher freue ich mich nun morgens nicht nur über Bananen, Heidelbeeren, Weintrauben, Erdbeeren (wenn es lokale frisch gibt), Kokosraspel, Goji-Beeren und verschiedene Nüsse und Joghurt – sondern auch immer wieder über diese schöne und ganz besondere Geschenk!
(Ursprünglich war hier im Titel ein „23/52“ gestanden, was aber falsch war, denn das folgende Foto wurde eine Woche später aufgenommen.)
Am vergangenen Sonntag war es zwar noch nicht so warm wie an diesem Wochenende, aber schon so warm, das ich mehr Lust auf einen sehr frühen Walk mit der Kamera hatte, als irgendwann später in der Sonne (auch wenn es da im Vergleich zur aktuellen Temperatursituation mit 38 Grad draußen noch vergleichsweise kühl war). Nun, im frühen Morgenlich sah ich diesen kleinen Marienkäfer unermüdlich dem Himmel entgegen krabbeln. Gleichmäßig. Schritt für Schritt. Ich hätte ihm echt noch lange zuschauen können.
Schlösser an Brücken als Beweise der Zuneigung zweier Menschen wie an der Deutzer Brücke in Köln sind ja mittlerweile in nahezu jeder Stadt zu finden. Aber als Sabine und ich vor zwei Wochen zu Besuch bei unserer Freundin in Eschwege waren, da war etwas ganz anderes aufgereiht in luftiger Höhe:
Ich bezweifle stark, das es sich hierbei auch um Zuneigungsbekundungen handelt sondern weiß aus gut unterrichteter Quelle, das es sich um eine Aktion im Rahmen des Open Flair Festivals handelt, welches im August im Eschwege stattfindet.
Wenn etwas Ruhe ausstrahlen kann, dann Möwen, die wissen, das niemend sie von ihrem Platz vertreiben kann, weil es so etwas wie ihre ganz private Ruheinsel ist. Diese Möwe saß seelenruhig auf den dicken Pflöcken am Strand von Zingst an der Ostsee. Vielleicht hat sie es auch einfach genossen, am Rand des 19. Umweltfotofestival »horizonte zingst« ein Fotomodell für die vielen Menschen mit einer Kamera zu sein.
Ich hatte ja bereits bei meinem Wochenfoto Früh am Morgen – 21/52 geschrieben, das ich in der warmen Jahreszeit gern sehr früh mit der Kamera unterwegs bin. So war es auch am Pfingstmontag (halb acht) und am folgenden Mittwoch (sechs Uhr). In Winter fällt mir das Aufstehen zu einer Zeit, wo es draußen noch stockdunkel ist nicht immer leicht, aber jetzt im Sommer, da ist das anders.
Wenn draußen die Vögel schon zwitschern und man dennoch den Eindruck hat, als würde die Welt noch ein bisschen still stehen und noch im Schlaf verweilen, dann empfinde ich das schon als eine besondere Stimmung. Hinzu kommt noch das Licht: die besodere Farbe des Morgens, der schräge Stand, die langen Schatten.
Und als ich dann aus der Tür ging, da musste ich nicht lange suchen, um mit frischen Farben begrüßt zu werden. Die Veilchenblüte ist bereits aufgegangen und sonnt sich regelrecht:
Dann ging es weiter durch die Siedlung, wo gleich ein schönes Streiflicht auf einem ganz besonderen Baum zu entdecken war:
An den Wegen der Siedlung reckren die Pflanzen ihre Blüten sich der Sonne entgegen. Manche hatten noch den Tau der Nacht an sich:
Hinter der Siedlung ging es dann weiter in Richtung Wald. In Bereichen, die noch nicht direkt von der Sonne beschienen wurden, war noch der Nebel der Nacht sichtbar und auf den Planzen war noch reichlich Tau zu finden:
Und etwas ganz besonderes waren wieder einmal die Mohnblüten, die im schrägen Licht ganz besonders leuchteten:
Auf dem weiteren Weg ging es für dann an beiden Tagen in den Wald mit einem kräftigem Spiel von Licht und Schatten – und wieder etwas Tau im Gras:
Neben dem Wald lagen auch ein paar Gewässer entlang des Weges. Durch die Windstille wurde die Ruhe und der Zauber des Morgens noch deutlich verstärkt:
Und am Ende des Weges bin ich noch zwei ganz besonderen Pflanzen begegnet, die sich genau wie alle anderen Blumen auch der Sonne entgegen streckten:
Das wars schon für heute und der nächste „Ganz früh aufstehn“-Morgen kommt bestimmt bald.
Vielen Dank für Deine Begleitung auf diesem Ausflug und Deine Aufmerksamkeit!
Um die Pfingstfeiertage sind die Temperaturen bereits in sommerliche Höhen gestiegen und die 30 Grad wurden bei uns mehrfach erreicht, Bei diesen Temperaturen bin ich gerne auch sehr früh mit der Kamera unterwegs und so war ich am Pfingstmontag um halb acht und am darauf folgenden Mittwoch bereits früh im sechs Uhr „auf Tour“. Um diese Zeit wird man verwöhnt von einer sehr tief stehenden Sonne, langen Schatten und auch schönem Streiflicht auf Blüten, die sich gerade erst wieder geöffnet haben. Es ist noch eine ruhige und geradezu verschlafene Stimmung und das Leben wacht erst auf. Aber dennoch ist manb so früh keineswegs allein unterwegs, wie mein Bild 21/52 zeigt.
In der vergangenen Woche traf ich auf dem Heimweg von der Physio auf diese schöne Mohnblüten-Kolonie unter der Brücke vom Rhein-Main-Donau-Kanal. Es scheint ihnen dort gut zu gefallen und offensichtlich schützt das „Dach über dem Kopf“ auch ein bisschen vor widrigen Bedingungen.
Es einfach die Zeit der Mohnblüten. Ich mag sie jedes Jahr immer wieder.
In der vergangenen Woche war es – trotz Feiertag – irgendwie gar nicht so einfach, etwas Zeit für die Fotografie zu finden. Aber gestern, am späten Sonntag Nachmittag, war es dann doch endlich so weit. Ich packte meine X-T5 und verspürte Lust, meine alten Canon FD Objektive an zu schließen.
Mit dem Rad ging es etwas durch unsere Gegend und dann sah ich diese Margeriten umringt von jeder Menge Echtem Labkraut – sozusagen weiße Tupfer auf grünen Hintergrund.
Das Foto entstand mit meiner X-T5, einem Canon FD 200mm/f2.8 (diesmal auch mit einem Stativ) und ich hab das Rezept Kodak Gold 200 v3 von Ritchie Roesch verwendet.