So, da ist es also, mein Blog. Ich bin Klaus und ich freue mich, das Du hier gestrandet bist. Ein ganz herzliches Willkommen von mir!
Ich möchte mich hier mal kurz vorstellen. Ich bin geboren in den späten 60er Jahren und aufgewachsen an der Weser in Ostwestfalen. Mein Informatik-Studium hat mich Ende der 80er Jahre nach Erlangen in Franken geführt, wo ich heute noch lebe. Das mache ich nicht allein sondern mit meiner wundervollen Frau und Familie, die ich sehr liebe.

Meine ersten Schritte in die Fotografie habe ich als junger Teenager mit einer einfachen Spiegelreflex gemacht. Mit ein paar Freunden hatte ich Zugang zu einer Dunkelkammer für die Entwicklung von schwarz-weiß Bildern und ich kann mich immer noch gut an die Gerüche und den Spaß erinnern, den wir dabei hatten! Zur Jahrtausendwende erkaltete die Leidenschaft allerdings zunehmend und anderes Dinge wurde wichtiger oder interessanter in meinem Leben.
Erst weit in den zweitausendnuller Jahren kam das Interesse wieder zum Leben: die digitale Fotografie hatte meine Neugier geweckt. Ich startete mit einer Bridgekamera, welche dann Anfang 2011 durch meine erste Systemkamera abgelöst wurde – ohne Spiegel, aber dafür mit der Möglichkeit, meine alten Canon Optiken dran zu verwenden, was ich sehr faszinierend fand! Seither hat mich die Fotografie nicht mehr losgelassen: eine Kamera ist oft in meiner Tasche oder meinem Rucksack dabei und immer wieder wird sie auch spontan heraus geholt. Ich bin immer noch gern mit manuellen Objektive unterwegs – egal ob alt oder neu – und genieße es einfach, dann in genau diesen einen Moment einzutauchen und irgendwie hab ich dann auch das Gefühl, als würde die Zeit manchmal angehalten werden. (Was das allerdings doch durch einen Blick auf die Uhr immer wieder widerlegt wird …).
Gelegentlich probiere ich mich auch an Sofortbildkameras aus und genieße die Zeit, in der das Bild sich vor den eigenen Augen entwickelt. In meiner Wahrnehmung ist das ein mega spannender Moment!
Ich halte gern Sportgeschehen fest, ganz besonders beim Basketball (eher Herbst, Winter und Frühling in der Halle) und beim American Football (Frühling und Sommer und dann natürlich draußen). Neben den fotografischen Herausforderungen hab ich beim Sport aber selbst nach vielen Jahren häufig noch das Problem, mich durch das Mitfiebern bei Spielen manchmal ablenken zu lassen. Distanz zu wahren ist nicht immer leicht, wenn man da über Jahre Beziehungen zu den Menschen aufgebaut hat.
„Ein Blog? In 2025? Warum das denn?“
Die ganz einfache und kurze Antwort ist: weil ich Lust dazu habe! Ich hab schon länger darüber nachgedacht ganz einfach um etwas beständiges zu erstellen, wo man sich leicht zurecht findet und vielleicht auch mal Beiträge wieder finden kann. (Schonmal versucht, einen Beitrag in den modernen Social Media Plattformen wieder zu finden, der einem vor einiger Zeit mal über den Weg gelaufen ist? Gar nicht so einfach, oder?) Ich wollte also gerne etwas machen, wo das Kurzlebige nicht der Standard ist. Wo man auch vielleicht gern mal verweilt und nicht einfach nur einen Beitrag nach dem anderen herunterscrollt oder an die Seite schiebt.
Und dann gab es da eine super spannende Episode im „Fotografie tut gut„-Podcast von Frank Fassa und Michael Damen. In der Folge „FTG259 Von der Renaissance des Foto-Bloggens und der (nicht nur fotografischen) Liebe zu Neapel“ spricht Falk mit dem bekannten Blogger Florian Renz über das Bloggen vergangener Tage bis heute und darüber was das Bloggen von den üblichen Social Media Plattformen unterscheidet. Eine sehr spannende Sendung! Und da hat es bei mir einfach „klick“ gemacht und die Entscheidung zum Bloggen war gefallen!
Nun haben wir den 4. Oktober 2025, in der Zwischenzeit hab ich die Plattform ausgesucht, den Rahmen der Technik aufgesetzt und es kann losgehen! Kurzum: der Startschuß ist gefallen!
Vielen Dank für Deine Aufmerksamkeit!
Tipps zum Weiterlesen oder -hören:
- Falk Fassa und Florian Renz im FTG259 Von der Renaissance des Foto-Bloggens und der (nicht nur fotografischen) Liebe zu Neapel